Internationaler Tag des Ehrenamts

Internationaler Tag des Ehrenamts

15. November 2017 Aus Von Chris




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Freiwillige Helfer trainieren Kinder in vielen Sportarten, sortieren und verteilen gespendetes Essen oder Kleidung, machen mit Schülern Hausaufgaben, lesen Senioren vor, geben Flüchtlingen Deutschunterricht, helfen bei Behördengängen, gehen mit Hunden aus dem Tierschutz spazieren oder sind Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr – ohne Ehrenamtler würden bei uns große Lücken entstehen. Über 31 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Das sind mehr als 40 Prozent der Bevölkerung. Die meisten opfern bis zu zwei Stunden pro Woche – und das in ihrer Freizeit, ohne dafür einen Cent zu bekommen. Dieses Engagement fördern einige Unternehmen. Der Personaldienstleister Randstad etwa hat für seine Mitarbeiter das Projekt „Ehrensache“ ins Leben gerufen. „Damit ermuntern wir unsere Beschäftigten, sich in ihrem Lebensumfeld zu engagieren, so wie viele andere Firmen auch“, erklärt Randstad-Sprecherin Petra Timm. Ihre Empfehlung zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember: „Einfach mal im eigenen Betrieb nachfragen oder selbst eine Initiative vorschlagen.“ Auch wenn es finanziell nichts bringt, ist die ehrenamtliche Tätigkeit ein Gewinn: Sie macht Spaß, außerdem lernen die Freiwilligen neue Leute kennen und können sich über die Ergebnisse der Arbeit freuen. Wichtig zu wissen: Ein Arbeitgeber muss seine Mitarbeiter für ein privates Ehrenamt in der Regel nur bezahlt freistellen, wenn es im öffentlichen Interesse liegt – wie bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im Katastrophenschutz.




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